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Verband/Vorsitz/Verwaltung/Historie

Die Idee und der Erfolg

Die Bemühungen in einer Gemeinschaftsaktion die Wassernot in vielen Gemeinden zu beheben, gehen auf erste Ursprünge im Jahre 1911 zurück. Doch die unruhige Zeit, fehlendes Geld und andere Probleme ließen das Vorhaben immer wieder scheitern. Erst die große Trockenheit 1947 - 1949 ließ den Gedanken an eine Gruppenwasser- versorgung wieder lebendig werden. Man suchte im Rotachtal bei Wört nach Wasser zu graben, und das mit größtem Erfolg.


1950

Seit nahezu 40 Jahren bemüht sich das württembergische Ries um Befreiung von seiner Wassernot, die in den vergangenen Trockenjahren sehr ernste Formen angenommen hat. Die Riesgemeinden haben nicht nur zu wenig Wasser, sondern müssen Großteils für Trinkzwecke ein Wasser benützen, das als Trinkwasser nur in abgekochten Zustand ohne gesundheitliche Bedenken verwandet werden soll, so der Tenor des Vorsitzenden Alois Rothmeier. Aus diesem dringenden Bedürfnis heraus wurde unter der Bezeichnung „Wasserversorgung Riesgruppe“ bei der Gründungsversammlung am 01.05. in Unterschneidheim der Zweckverband ins Leben gerufen.

Der Vorsitzende, Verwaltungsaktuar Alois Rothmaier, Ellwangen, stellte bei dieser historischen Versammlung fest, dass die Mehrzahl der betroffenen Gemeinden in seltener Einmütigkeit bereit sind, den entscheidenden Schritt zur Lösung der Wassernot im württembergischen Ries zu tun.

„Hilfe tut Not, sofortige Hilfe allein kann die Not wenden und der beteiligten Bevölkerung das Gefühl zurückgeben, dass auch ihr nicht vorenthalten sein soll, was anderen Landesteilen seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit bedeutet, fließend Wasser in Haus und Hof.“

Der Zweckverband besteht bei der Gründung aus den Gemeinden Wört, Stödtlen, Tannhausen, Walxheim, Zöbingen, Zipplingen, Unterschneidheim, Nordhausen, Geislingen, Kerkingen, Pfahlheim und Rindelbach.

Bei der 1. Verbandsversammlung am 17.05. in Wört, wird Verwaltungsaktuar Alois Rothmaier, Ellwangen, einstimmig als Vorsitzender gewählt.

Ausschussmitglieder: Bürgermeister Leykauf, Kerkingen, Bürgermeister Schenk, Wört (Stellvertreter des Verbands- vorsitzenden), Bürgermeister Nagler, Unterschneidheim, Bürgermeister Hahn, Zipplingen. Die erste Satzung wird beschlossen.

Bei der 2. Verbandsversammlung am 28.06.1950 in Ellwangen wird die Zahl der Mitglieder des Verwaltungsausschusses von vier auf sechs erhöht: Bürgermeister Staiger, Stödtlen, Bürgermeister Hammele, Tannhausen, Bürgermeister Leykauf, Kerkingen, Bürgermeister Hahn, Zipplingen, Bürgermeister Uhl, Nordhausen, Bürgermeister Schenk, Wört.

Der Ingenieur-Vertrag zwischen der VEDEWA und ihrem Mitglied dem Zweckverband Wasserversorgung Riesgruppe wird gebilligt.

Der Rutengänger „Bruder Fidelis“, Neresheim behauptet, dass beim Brunnen 8 in 20 und 30 m Tiefe sehr starke Wasservorkommen seien. Er schätzt diese Wasservorkommen sehr optimistisch mit insgesamt 120 l/s. Er schätzt das auf Grund seiner Rute ermittelte Wasservorkommen der verschiedenen Brunnen auf über 280 l/s.

Den Wasserabnehmern wird durch Beschluss der Verbandsversammlung am 12.10.1950 die Möglichkeit zugesichert die Anschlussgebühr durch Arbeitsleistung abzudecken.

Zahlreiche Ehrengäste haben am 26.10. den „Ersten Spatenstich“ für den Leitungsbau in Wört gefeiert. Das Ereignis wurde als bedeutsamer Tag für das ganze Ries, für Wört und für Verwaltungsaktuar Rothmaier, hervorgehoben.

Der Zweckverband Wasserversorgung Riesgruppe wird ab 01.04.1952 durch die Aufnahme der Gemeinden Unterdeufstetten, Wildenstein, Lautenbach und Matzenbach erweitert.


1951

Für Grabarbeiten beim Leitungsbau werden teilweise bis zu 360 Arbeitslose als sogenannte "Notstandsarbeiter" aus den "Riesgemeinden" beschäftigt. Die Arbeiter erhalten täglich ein Eintopfessen zum Preis von 30 Pfennig das vom verbandseigenen Koch in der Küche in Riepach hergestellt wird.

Die Gemeinden Benzenzimmern und Baldern, sowie die Gemeinde Dirgenheim mit Ihrem Teilort Kreuthof wird in den Zweckverband aufgenommen.

16.10. Die Verbandsversammlung wählt Franz Herrling als ersten Maschinenmeister und Hans Raab als ersten Streckenwärter.

Am 19.12. wird das Pumpwerk Wört, vom Vorsitzenden Alois Rothmaier, feierlich in Betrieb genommen. "Wir wollen das Wasser aus der Tiefe holen und es zum Hochbehälter pumpen" sagte der Vorsitzende dabei. Schlagzeile in der Zeitung: "Sieben Riesgemeinden erhielten Wasser".


1952

Vertrag über die Wasserentnahme aus dem Rotachtal vom Gemeinderat Wört und vom Verbandsvorsitzenden am 08.02. bzw. 10.04. unterzeichnet.

Die Gemeinde Marktlustenau wird mit Wirkung zum 01.10. als ordentliches Mitglied des Zweckverbands aufgenommen.


1953

Regierungspräsident Dr. Schönbeck, Stuttgart hat am 17.07. eine Besichtigung des Pumpwerks Wört und der Wasserfassungen sowie des Haupthochbehälters und des Wasserturms Hirschhof vorgenommen.

Die Riesgruppe räumt der Nordostwasserversorgung das Recht ein, bis zu 320.000 m³ monatlich, jährlich höchstens 1.600.000 m³, aus den Förderanlagen zu beziehen.

Die Gemeinde Unterwilflingen wird als Verbandsmitglied aufgenommen.


1954

Der Wasserzins wird ab 01.04.1953 von 25 auf 30 Pfg. je cbm Wasser erhöht.

Ab 01.04. sind die Büroräume der Geschäftsstelle im Gebäude Sebastiansgraben 9 (Fa. Rohag) in Ellwangen untergebracht. Der bisherige ehrenamtliche Rechner Sebastian Schmid wird als vollbeschäftigter Rechner und Geschäftsführer bestellt.


1955

Am 26.10. werden die Wasserlieferungsverträge mit der Stadt Ellwangen, der Röhlinger Gruppe, den Gemeinden Kirchheim und Dirgenheim beschlossen.


1956

Streckenwärter Raab versieht seinen Dienst bis jetzt mit seinem eigenen Kraftrad. Wegen gesundheitsgefährdender Benützung eines Motorrads während der Wintermonate ist erwünscht, dass ein Dienstkraftwagen beschafft wird.


1957

Aufnahme der Gemeinde Ellenberg und weiterer Teilorte als Verbandsmitglied. Durchleitungsrecht der Nordostwasserversorgung Crailsheim ist dabei erforderlich.

Auf 6 Jahre werden Bürgermeister Rothmaier, Ellwangen, als Vorsitzender und die Bürgermeister Schenk Wört, Staiger Stödtlen, Leykauf Kerkingen, Hammele Tannhausen, Hahn Zipplingen, Blank, Unterdeufstetten, bei der Verbandsversammlung am 16.01. als Ausschußmitglieder gewählt.

Der Antrag des Landkreises Nördlingen um Anschluß an die RiesWasserVersorgung wird mit Rücksicht auf die bestehenden Wasserabgabeverpflichtungen des Zweckverbandes abgelehnt.

Mit der Gemeinde Pflaumloch wird ein Wasserlieferungsvertrag abgeschlossen.

30.10. Bürgermeister Eduard Merz, Rindelbach wird im Verwaltungsausschuss Nachfolger von Bürgermeister Leykauf, Kerkingen.


1958

Hinterlengenberg, Gemeinde Schrezheim, wird an die RiesWasserVersorgung angeschlossen.

Dem Anschluss des Hauptortes Rindelbach und des Teilortes Kellerhaus wird zugestimmt.


1959

An Stelle eines allgemeinen Wasserfestes zum Abschluss der Vollendung der Riesgruppe, wird für den Sparkassenbrunnen in Ellwangen eine unwiderrufliche Wasserstiftung bis täglich höchstens 5 m³ gemacht.

Für das Pumpwerk Holbach wird die notwendige Grundfläche erworben.


1960

01.05. es sind 10 Jahre, seit Gründung des Zweckverbandes. Derzeit bilden 28 Gemeinden den Zweckverband. Es werden 18.100 Einwohner im Verbandsgebiet mit Wasser versorgt. 230 km Hauptleitungen und 86 km Hausanschlussleitungen waren notwendig, um das Wasser den einzelnen Haushaltungen zuführen zu können. Die Wassergewinnung erfolgt aus 9 Tiefbrunnen.

Verbandsversammlung am 10.11. in Verbindung mit einer Besichtigungsfahrt zu den bedeutendsten Bauwerken der Wasserversorgungsverbände Nordostwürttemberg und Hohenlohe.

Der zweite Tiefbrunnen im Kreßbachtal wird gebaut. Die Öttingen-Wallerstein'sche Standesherrschaft bittet darum der Marktgemeinde Wallerstein aus ihrer großen Wassernot zu helfen und gestattet dafür unwiderruflich kostenlos alle Leitungsführungen durch die fürstlichen Wälder, sie überlässt, falls erforderlich, ebenfalls unentgeltlich einen Bauplatz für den Bau eines 2. Behälters.


1961

Umzug der Geschäftsstelle zum 01.03. in das kreisverbandseigene Gebäude in die Obere Straße 13 in Ellwangen.

Am 13.09. wird bei der Verbandsversammlung in Ellwangen die Neufassung der Satzung des Zweckverbandes RiesWasserVersorgung beschlossen.

Johann Schmid, Bauer in Holbach, wird als Pumpenwärter für das Pumpwerk Holbach bestellt.

Mit der Fürstlichen Standesherrschafft zu Öttingen-Wallerstein wird ein Wasserlieferungsvertrag abgeschlossen. Wallerstein erhält Wasser von der Riesgruppe.

Der Wasserpreis steigt auf 60 Pfennig.


1962

02.04. Bürgermeister i.R. Alois Rothmaier, Ellwangen, wird erneut zum Verbandsvorsitzenden und die Bürgermeister Schenk Wört, Staiger Stödtlen, Merz Rindelbach, Hammele Tannhausen, Hahn Zipplingen und Blank Unterdeufstetten, in den Verwaltungsrat gewählt.

Eine Grundgebühr von 200 DM je Hausanschluss und ein Zuschlag von 10 DM je Pferd und Rindvieh wird beschlossen.

Bürgermeister i.R. Alois Rothmaier, der "Vater der RiesWasserVersorgung", verunglückte in der Nacht zum 08.09. am Vorabend des geplanten Wasserfestes der RiesWasserVersorgung bei einem Verkehrsunfall zwischen Ellenberg u. Ellwangen. Mit ihm verstarb der Fahrer des PKW, Sparkassenleiter Martin Schmeh. Lebensgefährlich verletzt wurde Bürgermeister Merz, ebenfalls verletzt wurde Sparkassendirektor i.R. Hans Stengle. Im Rahmen einer Trauerfeier wurde am 27.09. im Hauptpumpwerk in Wört, des verstorbenen Vorsitzenden gedacht und sein vollendetes Lebenswerk die "RiesWasserVersorgung" gewürdigt.


1963

Bürgermeister Eduard Merz, Rindelbach, wird zum neuen Verbandsvorsitzenden gewählt.

Bürgermeister Uhl, Nordhausen wird in den Verwaltungsrat gewählt.

Landesaltersheim Rabenhof, Gde. Rindelbach, wird an die RiesWasserVersorgung angeschlossen.


1964

Im Pumpwerk Wört wird eine Gedenktafel als Erinnerung der Verdienste, des verstorbenen Verbandsvorsitzenden, Bürgermeister i.R. Alois Rothmaier, angebracht.

Die Verbandsanlagen werden weiter ausgebaut. Kostenvoranschlag 1.4 Millionen DM.

Ab 01.01. wird das Wasserbezugsrecht (Höchstabnahme) der Gemeinde Pflaumloch (Vertragsabnehmer) von 60.000 m³ auf 70.000 m³ erhöht.


1965

Für das altershalber ausgeschiedene Verwaltungsratsmitglied, Bürgermeister Schenk, Wört, wird Bürgermeister Helmut Wurst, Wört, für die Restwahlzeit bis 31.03.68 gewählt. Bürgermeister Wurst wird auch Stellvertreter des Verbandsvorsitzenden.


1966
1967

Die Gemeinde Wolfertsbronn wird Vertragsabnehmer beim Zweckverband.

Der erste Betriebsausflug seit Gründung des Zweckverbandes führt zur NOW nach Crailsheim und zur bayrischen Riesgruppe nach Nördlingen


1968

Bürgermeister Eduard Merz, Rindelbach, wird erneut als Verbandsvorsitzender gewählt.

Als Verwaltungsratsmitglieder für die nächsten 6 Jahre wurden gewählt: die Bürgermeister Wurst, Wört (gleichzeitig Stellvertreter des Verbandsvorsitzenden), Staiger, Stödtlen, Vetter, Röhlingen, Hammele, Tannhausen, Uhl, Nordhausen und Blank Unterdeufstetten.

Die Gemeinde Dirgenheim wird jetzt voll von der RiesWasserVersorgung versorgt.


1969

Wasserrechtsverfahren für die neuen Tiefbrunnen in Wört werden beantragt.


1970
1971

Ab 01.01. wird das Wasserbezugsrecht (Höchstabnahme) der Gemeinde Pflaumloch (Vertragsabnehmer) von 60.000 m³ auf 70.000 m³ erhöht.


1972

Am 22.06. verstarb Verbandsrechner Sebastian Schmid, Ellwangen.

Der bisherige stellvertretende Verbandsrechner Josef Röhrle aus Ellenberg, übernimmt die Arbeiten in nebenberuflicher Tätigkeit.


1973

Bürgermeister Walter Stelzer, Kreßberg, wird als nicht stimmberechtigter Vertreter in den Verwaltungsrat bis zur Neuwahl 1974 bestellt.

Verbandsversammlung beschließt die Änderung bzw. Neufassung der Verbandssatzung in Folge der Gemeindereform.

Für die Restamtszeit bis 31.12.74 werden in den Verwaltungsrat gewählt: Bürgermeister Stelzer, Kreßberg und Ortsvorsteher Hauber, Rindelbach.

An den Zweckverband werden die Ortsteile Bergbronn, Rötsweiler, Stegenhof und Waldtann Gde. Kreßberg, angeschlossen.


1974

Bürgermeister Staiger, Stödtlen und Bürgermeister Uhl, Nordhausen und Bürgermeister Hammele, Tannhausen scheiden aus ihren Ämtern und somit auch aus dem Verwaltungsrat aus. In einer Ergänzungswahl wurden von der Verbandsversammlung gewählt: die Bürgermeister Schenk, Unterschneidheim, Munz, Stödtlen und Köhnlein, Kirchheim am Ries.


1975

Als Verbandsvorsitzender für weitere 5 Jahre wurde Bürgermeister a. D. Eduard Merz, Ellwangen gewählt.

In den Verwaltungsrat wurden gewählt: Die Bürgermeister Wurst Wört (auch stellvertr. Verbandsvorsitzender), Stelzer Kreßberg, Schenk Unterschneidheim, Dorsch Tannhausen, Köhnlein Kirchheim am Ries und Ortsvorsteher Hauber Ellwangen-Rindelbach.

Als Folge der Gemeindereform gehören dem Zweckverband RiesWasserVersorgung jetzt nur noch 10 Gemeinden aus dem Ostalbkreis und zwei Gemeinden des Landkreises Schwäbisch Hall an.

Zur Durchführung der Flurbereinigung werden u.a. von der Familie Senger, die zur Königsroter Mühle gehörenden Grundstücke ( 96.513 qm) erworben.


1976

01.01. der bisherige stellvertretende Verbandsrechner Josef Röhrle, wird zum hauptamtlichen Verbandsrechner bestellt. Jubiläums-Verbandsversammlung am 12.04. zum 25-jährigen Bestehen des Zweckverbandes RiesWasserVersorgung in Unterschneidheim.

Besichtigungsfahrt der Verbandsversammlungsmitglieder durch das Verbandsgebiet.

Die Gemeinde Kirchheim am Ries wird als Vollmitglied aufgenommen.

Im kreiseigenen Gebäude in der Oberen Straße 13 werden im I. Stock 2 ½ Räume als Büro angemietet.


1977
1978

Der Verwaltungsrat beschließt, die Wasseraufbereitungsanlage im Wasserwerk Wört zu bauen.

Anschluss der Ortsteile Mariäkappel und Leukershausen Gde. Kreßberg an die RiesWasserVersorgung.


1979

Baubeginn der Wasseraufbereitungsanlage im Wasserwerk Wört am 03.09.

Der Ellwanger Stadtteil Schönau wird an RiesWasserVersorgung angeschlossen.


1980
1981

Bürgermeister a.D. Eduard Merz, Rindelbach, stellt sich aus Altersgründen nicht mehr als Verbandsvorsitzender zu Verfügung. Bürgermeister Dieter Wolf, Fichtenau, wird als neuer Verbandsvorsitzender gewählt.


1982

Am 23.04. wurde die Wasseraufbereitungsanlage im Wasserwerk Wört, im Rahmen einer Verbandsversammlung feierlich eingeweiht. Zur Einweihung der Aufbereitungsanlage und zum Jubiläum wurde eine Broschüre über den Zweckverband aufgelegt.

Ein von der vedewa Aalen vorgelegtes Programm zum "Ausbau der Werksanlagen" für die Jahre 1984 - 1989 mit 4,7 Mio. DM wird beschlossen.


1983

Die renovierten und neu erstellten Wasserversorgungsanlagen der Gde. Kreßberg werden vom Zweckverband übernommen.


1984

Die vorgesehene Tank- und Rastanlage der A 7, wird unter der Regie des Zweckverbandes und auf Kosten des Autobahnamtes, an die Wasserversorgung angeschlossen.

Anschluss des Sonnenbachsees sowie Häsle / Haselbach an den Zweckverband.


1985

Von den Gesamtkosten von 6,7 Mio. DM für die Wasseraufbereitungsanlage im Wasserwerk Wört wurden 2,9 Mio. DM als Landeszuschuss vom Regierungspräsidium Stuttgart übernommen.

Nach dem Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat wurde Ortsvorsteher Hauber, Rindelbach, mit der Verdienstmedaille des Zweckverbandes ausgezeichnet.

Als Nachfolger wurde Bürgermeister Saupp, Ellwangen gewählt.

Der Betrag für den Ausbau der Werksanlagen wird von 1985 bis 1990 auf 6,11 Mio. DM erhöht.


1986

Bürgermeister Dieter Wolf, Fichtenau, wird für weitere 5 Jahre als Verbandsvorsitzender gewählt. Als stellvertretender Vorsitzender wurde BM Wurst, Wört, bestätigt.

Der Hochbehälter Galgenberg wird kostenlos von der Stadt Ellwangen übernommen und vom Zweckverband ausgebaut.

Verbandsrechner Josef Röhrle geht krankheitsbedingt zum 31.12. in den vorzeitigen Ruhestand.


1987

Als Nachfolger von Herrn Röhrle wird Herr Ferdinand Dahner ab 01.01. zum Verbandsrechner bestellt.

Der Zweckverband übernimmt kostenlos die Bezugsrechte der Stadt Ellwangen bei der Landeswasserversorgung Stuttgart. Neuer Vertrag mit der LW wird abgeschlossen.

Der "Wasserpfennig" wird ab 01.07. eingeführt

Beim Zweckverband beginnt das Computer-Zeitalter


1988

Der Ortsteil Eck am Berg Gde. Stödtlen wird an die Wasserversorgung des Zweckverbandes angeschlossen.

Bürgermeister Dr. Hans-Helmut Dieterich wird als Vertreter der Stadt Ellwangen in den Verwaltungsrat gewählt. Bürgermeister Robert Saupp, Ellwangen, scheidet aus dem Gremium aus.

Der Sammelbehälter und Pumpwerk Rattstadt wird gebaut.

Der Staatssekretär aus Burundi (Westafrika) besucht das Wasserwerk in Wört


1989

Am 16.12. verstarb im Alter von 84 Jahren der langjährige Verbandsvorsitzende des Zweckverbandes Rieswasser-versorgung, Bürgermeister a. D. Eduard Merz, Ellwangen

Anschluss der Ortsteile Mariäkappel und Leukershausen Gde. Kreßberg an die RiesWasserVersorgung.


1990

Zum 40-jährigen Bestehen des Zweckverbandes wird eine Informationsfahrt durch das Verbandsgebiet für die Verbandsversammlungsmitglieder durchgeführt.


1991

Bürgermeister Dieter Wolf, Fichtenau, wird für weitere 5 Jahre als Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes RiesWasserVersorgung gewählt.

BM Stelzer, Kreßberg, würdigt die verdienstvolle Arbeit von BM Wolf in letzten 10 Jahren als Verbandsvorsitzender.

Bürgermeister Helmut Wurst, Wört, wird wieder als Verwaltungsrat und als Stellvertreter des Verbandsvorsitzenden gewählt.

Der Zweckverband erwirbt die Brunnen Birnhäusle von der Nordostwasserversorgung, Crailsheim und erschließt das Wasservorkommen.


1992
1993

Der Zweckverband übernimmt die Technische Betriebsführung in Eigenregie. Amtsrat Ulrich Fuchs wird Technischer Betriebsleiter.

Mit den Stadtwerken Ellwangen wird ein Kooperationsvertrag abgeschlossen.


1994

Dem Beitritt des Ellwanger Stadtteils Kalkhöfe wird zugestimmt.

Anschluss von Kreßberg-Hohenkreßberg an den Zweckverband.

Bürgermeister Thomas Saur, Wört wird in den Verwaltungsrat und als 1. stellvertretender Verbandsvorsitzender gewählt.

Nach 28 Jahren seiner Zugehörigkeit zum Verwaltungsrat und als stellvertretender Verbandsvorsitzender wird Bürgermeister Helmut Wurst, Wört, verabschiedet. Verbandsvorsitzender Wolf zeichnete ihn mit der Fördermedaille des Verbandes für seine verdienstvolle Arbeit aus.


1995

Bürgermeister Dieter Wolf, Fichtenau, wird für weitere 5 Jahre als Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes RiesWasserVersorgung gewählt.

Bürgermeister Thomas Saur wird als 1. stellvertretender Verbandsvorsitzender bestätigt. Bürgermeister Günter Schenk, Unterschneidheim wird 2. stellvertretender Verbandsvorsitzender.


1996

Wasserlieferungsvereinbarung mit der Gemeinde Stimpfach wird beschlossen.

Bürgermeister Walter Stelzer, Kreßberg, wird nach 24 Jahren der Zugehörigkeit zum Verwaltungsrat und der Verbandsversammlung verabschiedet. Er wird mit der Fördermedaille des Verbandes ausgezeichnet.

Ortsrohrnetzerweiterungen jetzt auch im Unterflursystem (DIN-System)


1997

Geschäftsstelle zieht Ende November in die Bergstraße 10 in Ellwangen um. Neuer Vermieter ist die Baugenossenschaft Ellwangen.

Verbandsversammlungs-Mitglieder begeben sich auf Informationsfahrt durch das Verbandsgebiet.


1998

Bürgermeister Robert Fischer, Kreßberg, BM Willi Feige, Kirchheim am Ries und BM Ralf Leinberger, Stödtlen, werden in den Verwaltungsrat gewählt.

Bürgermeister Karl Köhnlein, Kirchheim am Ries, wird nach über 24 Jahren der Zugehörigkeit zum Verwaltungsrat und der Verbandsversammlung verabschiedet. Er wird mit der Fördermedaille des Verbandes ausgezeichnet.

Bürgermeister Friedrich Dorsch, Tannhausen, wird nach über 24 Jahren der Zugehörigkeit zum Verwaltungsrat und der Verbandsversammlung verabschiedet. Er wird mit der Fördermedaille des Verbandes ausgezeichnet.

Eine zehnköpfige Delegation des chinesischen Landwirtschaftsministeriums besichtigt das Wasserwerk in Wört.


1999

Für den Raum Ellenberg, Jagstzell, Stödtlen u. Tannhausen wird Bürgermeister Ralf Leinberger, Stödtlen als Verwaltungsratsmitglied gewählt.


2000

Der Zweckverband fördert aus 15 Brunnen jahrlich ca. 1.800.000 m3 Wasser. Er bezieht ca. 300.000 m³ Fremdwasser. In 12 Verbandsgemeinden werden ca. 26.000 Einwohner über ca. 400 km Hauptleitungen und ca. 560 Hausanschlüsse mit gutem Trinkwasser versorgt. An Vertragsabnehmer einschl. Nordostwasserversorgung werden ca. 500.000 m³ abgegeben.

Am 14. April 2000 feiert der Zweckverband Rieswasser-versorgung in der Turn- und Festhalle in Unterschneidheim sein 50-jähriges Bestehen.

Verbandsvorsitzender Bürgermeister Dieter Wolf, Fichtenau, wird mit der Fördermedaille des Zweckverbandes Rieswasserversorgung geehrt.

Gertrud Zohner scheidet nach Erreichen der Rentenalters zum 31. Mai aus. Gerda Weng wird als Nachfolgerin eingestellt.


2001

Beim „Tag der offenen Tür" am 17. September im Wasserwerk Wört hatten die Einwohner des Verbands-gebietes die Möglichkeit zur Besichtigung der technischen Betriebszentrale des Verbandes. Trotz regnerischen Wetters haben ca. 1.000 Besucher diese Gelegenheit wahrgenommen.

Bürgermeister Dieter Wolf, Fichtenau, wird für weitere fünf Jahre als Verbandsvorsitzender gewählt.

Als Verwaltungsratsmitglieder werden gewählt: Oberbürgermeister Dr. Dieterich, Ellwangen, Bürgermeister Feige, Kirchheim am Ries Bürgermeister Leinberger, Stödtlen, Bürgermeister Fischer, Kreßberg, Bürgermeister Saur, Wort (1. stv. Verbandsvorsitzender), Bürgermeister Schenk, Unterschneidheim (2. stv. Verbandsvorsitzender).

Bürgermeister Dieter Wolf, Fichtenau, wird für 20 Jahre als Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes Rieswasser-versorgung geehrt.

Wassermeister Jürgen Strauß, Dinkelsbühl-Sinbronn wird zum 01. Mai eingestellt. Rohrnetzmeister Alfons Uhl scheidet nach Erreichen des Rentenalters zum 31. August aus den Diensten des Verbandes.

Bürgermeister Günter Schenk scheidet aus gesundheitlichen Gründen zum 31. Mai aus Amt des Bürgermeister der Gemeinde Unterschneidheim und somit auch aus dem Verwaltungsrat des Zweckverbandes Rieswasserversorgung. Er wird mit der Fördermedaille des Verbandes für seine 27 Jahre im Verwaltungsrat geehrt.

Für den Raum Unterschneidheim wird Bürgermeister Nikolaus Ebert, als Nachfolger von Günter Schenk, in den Verwaltungsrat gewählt.

Die Verbandsversammlung wählt Bürgermeister Robert Fischer, Kreßberg, als 2. stellvertretenden Verbands-vorsitzenden.

Die Verbandssatzung und die Satzung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit wird wegen Euro-Umstellung im Jahre 2002 geändert.


2002

Inge Kreuzer wird zum 01. April als Nachfolgerin von Heidi Klein als neue Verwaltungsangestellte in der Geschäftsstelle eingestellt.

Verwaltungsangestellte Heidi Klein scheidet nach Erreichen des Rentenalters zum 30. Juni aus den Diensten des Zweckverbandes.

In Zusammenarbeit mit dem Agenda-Projekt „Grüner Pfad Ostalbkreis" wird die vom Landratsamt und Zweckverband gestaltete INFO-Tafel vor dem Grobenhof bei Wört aufgestellt.


2003

Bürgermeister Nikolaus Ebert, Unterschneidheim, wird als zweiter Stellvertreter in die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Landeswasserversorgung gewählt.

Der Zweckverband RiesWasserVersorgung tritt der Einkaufgemeinschaft Nord-Ost-Württemberg in Crailsheim bei.

Dr. Hans-Helmut Dieterich scheidet zum 18. Juli 2003 aus dem Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Ellwangen aus. Zu diesem Zeitpunkt endet auch seine seit 06. Mai 1988 bestehende Mitgliedschaft im Verwaltungsrat des Zweckverbandes RiesWasserVersorgung.

Bei der Verbandsversammlung in Stödtlen wird Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, Ellwangen, zum neuen Verwaltungsrat gewählt.


2004

Von Architekt Walter Abendschön wird der Entwurf für den Bau der neuen Lagerhalle mit Werkstatt und Waschhalle im Wasserwerk vorgestellt.

Das Baugesuch für die neue Lagerhalle wird bei der Genehmigungsbehörde eingereicht.

Nach dem altersbedingten Ausscheiden von Heinz Budjarek, Bopfingen, wird sein Nachfolger als Stadtkämmerer von Bopfingen, Moritz Gerstner, zum stellvertretenden Verwaltungsrat für den Raum Bopfingen, Kirchheim am Ries, Westhausen gewählt.

Gemeinderat Manfred Bolzinger wird zum Nachfolger von Hugo Obele, als stellvertretender Verwaltungsrat für den Raum Wört gewählt.

Bürgermeister a.D. Günter Schenk, langjähriger Verwaltungsrat und Bürgermeister der Gemeinde Unterschneidheim, wird mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.


2005

Am 04. April erfolgt der erste Spatenstich zum Bau der neuen Lagerhalle im Wasserwerk Wört.

Der Verbandsvorsitzende des Zweckverbandes Bürgermeister Dieter Wolf wird nach 32 Jahren aus dem Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Fichtenau verabschiedet. Ihm wird die Ehrenmedaille in Gold der Gemeinde Fichtenau, die Ehrenbezeichnung "Ehrenbürgermeister der Gemeinde Fichtenau" und als Würdigung seiner Verdienste das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Uwe Laengrich wird als Wasserwärter eingestellt.

Am 12. Dezember besichtigen die Verbandsversammlungsmitglieder die fertiggestellte Lagerhalle im Wasserwerk Wört. Architekt Abendschön stellt das Bauwerk vor.

Bürgermeister a. D. Dieter Wolf, Fichtenau, wird für weitere drei Jahre bis 2008 als Verbandsvorsitzender gewählt.

Als Verwaltungsratsmitglieder werden von der Verbandsversammlung gewählt: Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, Ellwangen; Bürgermeister Willi Feige, Kirchheim am Ries; Bürgermeister Ralf Leinberger, Stödtlen; Bürgermeister Robert Fischer, Kreßberg (2 stv. Verbandsvorsitzender); Bürgermeister Thomas Saur, Wört (1. stv. Verbandsvorsitzender); Bürgermeister Nikolaus Ebert, Unterschneidheim.


2006

Der Zweckverband RiesWasserVersorgung zeichnet Bürgermeister a. D. Dieter Wolf für seine 25-jährige Tätigkeit als Verbandsvorsitzender mit einer Ehrenurkunde aus. Bei einer Feierstunde am 27. März spricht ihm der 1. stv. Verbandsvorsitzende Bürgermeister Thomas Saur den herzlichen Dank und die Anerkennung für seine großartige Arbeit als Verbandschef aus.

Andrea Bahr-Groß wird zum 01. Juli als Nachfolgerin von Verbandsrechner Ferdinand Dahner eingestellt.

Ferdinand Dahner wird nach fast 20-jähriger Tätigkeit als Verbandsrechner in die Altersteilzeit verabschiedet.

Der Ortsteil Rudolfsberg (Gemeinde Kreßberg) wird dem Zweckverband als Verbandsmitglied angeschlossen.


2007

Mit der Gemeinde Wilburgstetten, Ortsteil Rühlingstetten, wird ein Wasserlieferungsvertrag geschlossen.


2008

Bei der Verbandsversammlung vom 22. November 2008 wird der seitherige Verbandsvorsitzende Bürgermeister a.D. Dieter Wolf nach 27-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand verabschiedet. Zum Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreicht ihm Bürgermeister Thomas Saur die goldene Fördermedaille der Riesgruppe. Gleichzeitig wird mit Wirkung zum 01. Januar 2009 die neue Verbandsführung gewählt.


2009

Bürgermeister Thomas Saur, Wört, wird zum 01. Januar 2009 neuer Verbandsvorsitzender des Zweckverbands RiesWasserVersorgung.

Bürgemeister Robert Fischer, Kreßberg, wird 1. Stellvertreter.

Bürgermeister Nikolaus Ebert, Unterschneidheim, wird 2. Stellvertreter.

Michaela Merz wird zum 01. Januar 2009 als Nachfolgerin von Inge Kreuzer als neue Verwaltungsangestellte in der Geschäftsstelle eingestellt.

Sabine Beck wird als Nachfolgerin von Michaela Merz als neue Verwaltungsangestellte in der Geschäftsstelle eingestellt.


2010

Der Zweckverband RiesWasserVersorgung feiert am 18. April 2010 mit einem Tag der offenen Tür im Wasserwerk in Wört sein 60-jähriges Bestehen.


2011

Gabriel Zeifang wird als Maschinenmeister eingestellt.


2012

Neubau des Verwaltungsgebäudes.

Barbara Tontsch wird als Nachfolgerin von Sabine Beck als neue Verwaltungsangestellte in der Geschäftsstelle eingestellt.


2013

Die Geschäftsstelle war von 1997 bis Anfang 2013 in der Virngrundstadt Ellwangen/Jagst, Bergstraße 10, in einem denkmalgeschützen Gebäude der Baugenossenschaft Ellwangen eG beheimatet. Seit Januar 2013 befindet sich nun der Sitz der Geschäftsstelle beim Wasserwerk in Wört, Pfladermühle 4.

Ekkehard Böhm wird als Technischer Betriebsführer eingestellt.

Stefan Dath wird als Wasserwärter eingestellt.


2014

Gemeinderat Martin Wastensteiner, Wört wird von der Verbandsversammlung als Verwaltungsratsmitglied gewählt.


2016

Friedrich Lechler wird als Nachfolger von Stefan Dath als Wasserwärter eingestellt.

Ramazan Bisgin wird als Nachfolger von Andreas Milke als Wasserwärter eingestellt.

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